Gestern habe ich hier an diesem Ort Rumors veröffentlicht und ja, all the rumors are true. Damit meine ich nicht meinen fake ass oder meine fake boobs wie schon unter meinem BeReal spekuliert wurde, sondern den Fakt das ich heute wieder auf dem Skytree war. Der Grund dahinter war hauptsächlich, dass ich drei Stunden totzuschlagen hatte und jedes andere Programm entweder zu kurz oder zu lang gewesen wäre. Außerdem hatte ich ein bisschen Hoffnung, dass ich vielleicht heute den Fuji sehen könnte, was aber leider wieder nicht der Fall war. Im Grunde konnte man genau so weit schauen wie gestern, nichtsdestotrotz war der Ausblick wieder atemberaubend.







Da ich bis zu meinem zweiten Programmpunkt noch etwas Zeit totzuschlagen hatte habe ich mir noch etwas, was die Kinder als Spaßgetränk bezeichnen würden, gekauft und die Aussicht genossen.

Kurz bevor ich gehen wollte wurde auf einmal neben mir eine Fotoarea designiert und kurz darauf ist das Mascot des Skytrees reingekommen. So eine Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und ich habe direkt ein paar Fotos mit ihm gemacht.



Nachdem ich wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen war bin ich noch kurz durch das direkt angrenzende Kaufhause, wo gefühlt jede populäre IP einen eigenen Shop hatte, gelaufen. Gekauft habe ich aber (noch) nichts, das passiert erst etwas später im Urlaub. Es war sowieso so langsam Zeit mich zu meinem nächsten Programmpunkt aufzumachen, auf dem Weg dahin habe ich mich aber noch kurz von einem Onigiri-Shrine (?) ablenken lassen.


Für das Capybara Café muss man zwei Wochen im Voraus reservieren, was ich natürlich nicht rechtzeitig getan habe. Deswegen bestand ein Großteil meiner letzten fünf Tage vor dem Urlaub daraus deren Seite zu refreshen und zu hoffen, dass spontan ein Platz frei wurde. Am Freitag vor meiner Reise habe ich es dann endlich geschafft und so durfte ich heute hier hin. Obwohl das Getränk sehr lecker war ist das Café glaube ich nur eine Front für einen Erwachsenen-Streichelzoo. Ich habe nämlich mein mandatory Getränk fast geext und danach einfach 30 Minuten damit verbracht die Capybaras zu beobachten, füttern und zu streicheln. Die sind wirklich unglaublich süß und von dem was ich so mitbekommen habe leben die da wohl auch ein gutes Leben.




Mit zwei kleinen Capybara-Statuen im Tau bin ich dann wieder ins Hotel wo ich mich kurz mit spontan gekaufter Sonnencreme eingerieben habe und danach direkt weitergefahren bin. Als nächstes ging es nämlich in den Shinjuku Gyoen National Garden, welcher noch weniger Schutz vor der Sonne versprach als Japan es sowieso schon tut. In den Garten bin ich gegangen um endlich mal ein paar Kirschblüten zu sehen und die habe ich auch sehen können. An sie ranzukommen war etwas schwerer weil ich anscheinend doch nicht der einzige Mensch bin, der den Geheimtipp bekommen hat, dass es in Japan zu dieser Zeit Kirschblüten gibt und die schön aussehen. Irgendwie habe ich es dann aber doch auch geschafft relativ menschenfreie Fotos zu machen.





Vom Park aus bin ich dann zu einem Friedhof gelaufen wo der Hund, der nach dem Tod seines Besitzers immer noch jeden Tag zum Zug gelaufen ist um ihn abzuholen, begraben liegt (neben seinem Besitzer). Das Grab ist ganz süß, der Friedhof echt groß aber auch irgendwie nichts besonderes.


Vom Friedhof ging es dann (nachdem ich das Bussystem Tokyos endlich verstanden hatte) nach Paris zum Tokyo Tower. Der ist groß, schön und rot aber hat über seine oberflächlichen Werte hinweg nicht wirklich viel mehr zu bieten.






Von da aus bin ich dann noch weiter zur Big Clock (das ist ihr tatsächlicher Name), welche von Hayao Miyazaki designed wurde, gegangen. Die sieht so schon ganz cool aus und spielt alle drei Stunden eine kleine „Show“ ab. Die war ganz süß, aber auch nicht wirklich viel mehr.
Am Rande des Zusammenbruchs bin ich dann noch in ein Restaurant gestolpert wo ich mit sehr viel Fingerzeichen, Google Translate und einfachem zeigen auf die Speisekarte ein sehr leckeres Essen bekommen habe. Die Musik war auch super, ein totaler Erfolg.

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