Um den Clickbait-Title direkt aufzlösen: Die cost ist extremer Schlafmangel.
Während ich das hier schreibe kämpfe ich nämlich die ganze Zeit mit mir selbst um noch möglichst lange wachzubleiben und meinen Jet Lag zu minimieren. Der Fakt, dass ich heute Nacht zwei Stunden geschlafen habe, kombiniert mit einem generell langen und anstrengenden Reisetag und noch mehr Schlafmangel davor sorgt dafür, dass das hier heute definitiv kein lyrisches Meisterwerk wird. Aber das hättet ihr bestimmt auch selbst erkannt. An diesem Schlafmangel bin ich jedoch außnahmsweise mal nicht selbst Schuld. Für dieses Versagen mach ich nämlich heute die Finnen und deren Entscheidung, dass Kopfstützen, die den Kopf auch in etwas Querlage stützen, ein Bussiness-Class-Perk sind, verantwortlich.
Trotz dieser Schlafschwierigkeiten (oder gerade wegen ihnen) konnte ich heute noch ein paar weitere Fotos aus dem Flugzeug machen, was den Urlaubsfoto-Count schon bevor ich einen Fuß auf Japanisches Staatsgebiet gesetzt habe auf ca. 380 Fotos gebracht hat. Irgendjemand muss mir wirklich mal während Flügen mein Handy wegnehmen.




In Japan gelandet habe ich mich dann durch 3 verschiedene Stationen bei der Immigration gekämpft und dachte ich hätte ab dann nur noch einen entspannten Abend vor mir. Da habe ich leider vergessen, das jeder Flughafen dieser Welt (außer mein geliebter Flughafen Düsseldorf & sein SkyTrain) drauf besteht, Reisenden, die in die Stadt wollen die Wahl zwischen einem möglichst anstrengenden oder möglichst teueren Weg zu geben. Tokyo Narita Airport will sich aber in solche Machenschaften nicht mitziehen lassen und macht den Weg deshalt sowohl teuer als auch nervtötend. Das ganze System war für mich so undurchsichtig, dass ich es hier nichtmal wirklich akurat in Worten wiedergeben kann. Wenn euch das wirklich interessiert meldet euch, dann skizziere ich euch den Prozess bei Zeiten.
Trotz des ganzen Chaos war aber der Weg selbst mit dem Zug nach Tokyo echt nett. Ich konnte einiges an Natur sehen und auch so typische japanische Bauweisen gab es in reichlich Varietät zu sehen. In Tokyo angekommen musste ich dann noch zweimal umsteigen, bis ich zu meinem Hotel gekommen bin. Das Hotel selbst hat einen sehr sketchy Check-In-Prozess, sonst ist das Zimmer aber (gerade angesichts der Lage und des sehr billigen Preises) echt gut. Nur das Wasser ist etwas chlorig, aber ich glaube, dass ist ein Japan-Problem.



Nachdem ich mich ein bisschen in meinem Zimmer erholt habe, habe ich mich noch schnell auf den Weg zum 7-11 gemacht, um da ein Abendessen zu holen. Da war ich sowohl von der Geräuschkulisse, als auch der gleichzeitig viel zu kleinen und viel zu großen Auswahl maßlos überfordert. Ich bin dann bei einer sehr mittelmäßigen Ramen-Suppe, einem sehr mittelmäßigen Sportgetränk, welches ich merhmals empfohlen gehört habe und zwei Onigiris gelandet. Das pickled plum Onigiri war wie zu erwarten eine Katastrophe, das Soya Onigiri war aber sehr lecker. Da werde ich mich definitiv die nächsten Tage mal durchprobieren.

Morgen gehts dann hier wirklich wirklich los, wo genau es losgeht habe ich allerdings noch nicht entschieden. Bis dann 👋
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