Ach Freunde, ich schulde euch ja noch einen Abschluss-Blogpost zu meiner Reise. Tatsächlich habe ich auch gestern während der Fahrt noch ein bisschen was geschrieben. Aber dann war mein Buch so gut, und auf einmal war ich schon wieder in Münster, und dann musste ich noch auspacken und kochen und heute Morgen brannte natürlich direkt die Bude im Mailpostfach (DM me for office gossip).


Die Fahrt gestern verlief auf jeden Fall angenehm ereignislos. Irgendwann haben wir uns einiges an Verspätung in der Pampa von Schleswig-Holstein angefahren. Wo es mit großer Sicherheit mehr Funklöcher als Menschen gibt. Aber das Schöne an der Bahn ist ja, dass eine Verspätung oft durch eine weitere Verspätung wieder wettgemacht wird – wie auch bei meinem Anschlusszug. Zwischen Hamburg und Münster ist dann nicht viel passiert, außer dem folgenden Telefonat eines mittelalten Mannes, welches ich euch nicht vorenthalten möchte:
„Hallo?“
[Pause]
„Es ist nicht sicher, aber ich habe die DNA und den Verdacht. Und der Staatsanwalt hat es freigegeben.“
[Pause]
„Glauben kannst du in der Kirche.“
[Pause]
„Jo. Bis dann.“
Ich sehe hier eine von zwei Möglichkeiten: Entweder, der Mann ist tatsächlich gerade an der Aufklärung eines Verbrechens beteiligt, oder er schaut zu viel Tatort und wollte das mit dem Schauspielern selbst mal ausprobieren. Ersteres wäre natürlich realistischer, aber das Gespräch klang halt schon wie direkt aus dem Drehbuch.


Schritt-Statistiken habe ich leider nicht für euch, weil das nicht unter meine Kompetenzen fällt. Aber vielleicht kann ich ja trotzdem ein bisschen waszusammenfassen. Ich habe drei Kardamom-Gebäckstücke gegessen, und das von JUNO war das beste. Ich habe vier Parfüms ausprobiert, und niemand hat mich ausgelacht, weil ich ständig die Nase am Handgelenk hatte. Ich habe von Kopenhagen aus bis nach Malmö rübergeschaut, während ich einen Roman gelesen habe, der in Kopenhagen und Malmö spielt. Ich habe unzählige Kirchen gesehen, leider nicht alle von innen, aber Grundtvigs Kirke war so oder so die beste. Die Glyptotek war die definitiv die coolste Aktivität. Und die Library Bar die schönste (sowie vielleicht die teuerste) Bar, in der ich jemals war.
Das war also meine erste Reise nach Kopenhagen. Gleichzeitig auch meine erste Reise nach Dänemark. Und nach Skandinavien generell. Da sollte man wirklich öfter mal hin.
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